Volles Haus zum Auftakt in Hockenheim
Mit dem recht frühzeitigen Auftakt am Wochenende (1./2.April) startet die Interserie zusammen mit dem Austria Formel 3 Cup die neue Motorsportsaison. Die Formelliga im deutschsprachigen Breitensport kann mit einem Starterfeld von über 30 Autos aufwarten.
Ex-Interserie Champion Peter Milavec (AUT) kommt mit seinem ChampCar Panoz DP 01 nach Hockenheim und möchte Peter Randlshofer im Dallara Nissan Paroli bieten. In der Formel Renault Klasse ist das Team von Conrad Racing Sport mit Meister Hartmut Bertsch dabei. Antonio Pellegrino (ITA) hat sich ein Formel Masters-Auto zugelegt und dürfte in Hockenheim zu den Mitfavoriten gehören.
Im Feld des Austria Formel 3 und Austria Formel Renault Cup gehören vor allem die Schweizer Formelfahrer zu den Favoriten. Seit dem Umbruch im Schweizer Automobilrennsport nutzen die Piloten vermehrt die Betätigungsbühne im Alpen-Nachbarland. Allen voran der amtierende Meister Philippe Chuard (SUI) im Dallara 302 Opel. Konkurrenz lauert nicht nur von Sandro Zeller (SUI). Der junge Schweizer Dominic Kocher gibt im Dallara 307 Opel sein Formel 3 Debüt. Vize-Champion Florian Schnitzenbaumer (GER) gehört wie Michael Aberer (AUT) zum erweiterten Favoritenkreis.
Neu im Feld befindet sich das französische Formel 3 Team „Griffith´s“, welches mit Patrick Daubrey und Davis Moretti (beide FRA) antritt. Sylvain Warnecke (FRA) hat sich den Meisterschafts-Dallara 302 Opel von Francesco Lopez zugelegt. Neuland betritt der Allgäuer Andreas Holzer, der mit einem Dallara 302 Opel für das Team von Franz Wöss fährt.
Nicht minder spannend geht es im Austria Formel Renault Cup zu. Meister Gregory Striebig aus Frankreich muss sich 2011 mit einigen Youngstern auseinander setzen. Der Deutsche Formel Ford 2000 Meister von 2010 Stefan Scho wechselt in die Formel Renault. Fredy Amweg, der „Gurnigel-König“ aus dem Schweizer Bergrennsport, setzt diese Saison für seine zwei Söhne Manuel und Thomas Amweg zwei Formel Renault 2.0 ein.
Das erste Rennwochenende in Hockenheim wird für die meisten Teams zur Standortbestimmung. Auf jeden Fall ist die Konkurrenz größer denn je. Wenige Tage vor dem Saisonstart lässt sich sagen, das vermehrt junge Piloten in den Austria F3/Formel Renault Cup drängen, um die Breitensportbühne für Lernprozesse zu nutzen.
Rolf Schindler
(Interserie/Austria Formel 3 Cup)


