AvD Interserie / Hockenheim II / 2011

Gelungene Premiere des Conrad Renault Sportwagen Die AvD Interserie hat in Hockenheim bei ihrem 4.Wertungslauf spannenden Motorsport geboten. Zusammen mit dem Austria Formel...

Gelungene Premiere des Conrad Renault Sportwagen

Die AvD Interserie hat in Hockenheim bei ihrem 4.Wertungslauf spannenden Motorsport geboten. Zusammen mit dem Austria Formel 3 Cup und dem Austria Formel Renault Cup konnte man erneut ein Rekordstarterfeld präsentieren. Erstmals hatte man sich entschlossen, die Interserie in einem Feld mit der österreichischen Formel 3 zusammenzulegen.

Die Austria Formel Renault fuhr in einem Feld mit der Formel Lista aus der Schweiz. „Ich glaube dieser Schritt war richtig, da die Geschwindigkeitsunterschiede im verträglichen Maß blieben“, resümierte Friedrich Dudichum von der Interserie. Peter Randlshofer setzte sich erwartungsgemäß mit seinem Dallara Nissan in Hockenheim in beiden Läufen durch und dominierte die Interserie-Wertung mit einem Doppelsieg. Lauf 1 gewann der Bayer vor Thomas Jung (SVK) im Dallara Opel und Maurizio Copetti (ITA) mit seinem Dallara Honda. Peter Milavec war kurzerhand vom Panoz ChampCar auf den Zweiliter-Pelbeam Honda umgestiegen. “Da merkt man schon das einiges an PS fehlt. Aber der Pelbeam von Zele Racing ist ein gutmütiges Auto. Die Sache macht echt Spaß“, meinte der Bleiburger Ex.-Interserie Champion. Spaß am fahren hatte Dr. Thomas Keller, der mit seinem Formel Renault auf Platz fünf ins Ziel fuhr. Dahinter platzierte sich Hartmut Bertsch, der weiterhin in der Renault-Klasse das Zepter in der Hand hat. Die Premiere des neuen Conrad Renault, einem Sportwagen mit Zweiliter Motor, wurde zu einem vollen Erfolg. Thomas Conrad führte den Sportwagen beim allerersten Renneinsatz aus. “Natürlich müssen wir noch einige Details verbessern. Das Auto braucht jetzt Rennkilometer damit wir wissen wo wir stehen“, meinte ein zufriedener Manuel Conrad, der wie Vater Karl-Heinz und Bruder Thomas an diesem Projekt über anderthalb Jahre gearbeitet hat. Im zweiten Head bedankte sich Antonio Pellegrino (ITA) im Formula Masters mit Platz zwei bei Peter Randlshofer. Der aktuelle Interserie-Meister hatte in mühevoller Kleinarbeit bei einem Aufhängungsschaden selbst am Formula Master-Auto des Italieners Hand angelegt und mit seinen handwerklichen Fähigkeiten den Schaden vom Vortag behoben.
Maurizio Copetti wurde bei seinem ersten Interserieauftritt wiederum Dritter. Dr. Thomas Keller fuhr auf die vierte Position nach vorn und hielt seinen Stallgefährden Hartmut Bertsch in Schach. Thomas Conrad siegte bei den Sportwagen. Dr. Ulrich Drechsler kam auf Grund von Öldruckproblemen im zweiten Rennen nicht zum fahren. Lauf 1 hatte der Berliner auf Platz 10 beendet. Thomas Jung aus der Slowakei musste Lauf 2 ebenfalls auslassen, da ihm ein Tourenwagen ins Mechanikerzelt raste und dort ein Chaos anrichtete. Gott sei Dank kamen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon. Der Dallara Opel von Jung verzeichnete trotzdem einige Blessuren. Die Organisatoren vom FRC zeigten sich bemüht den Fall mit allen Nachfolgeschäden zu klären.

Rolf Schindler
Presse Interserie

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