Der Abend der Sieger in Bad Hindelang
Dass die Interserie mit dem Austria Formel 3 Cup gemeinsam die Jahressiegerehrung durchführt hat schon Tradition. Wie im Vorjahr traf man sich zur Abschlussfeier mit der Übergabe der Siegerpokale in den Alpen. Einen kleinen Unterschied gab es natürlich zu vermerken. 2010 war man in Österreich in der Nähe von Salzburg zu Gast. Dieses Jahr hatte man ebenfalls einen renommierten Ort ausgewählt, der durch Tradition und besondere Gastlichkeit überzeugt. Die Rede ist von Bad Hindelang in den Allgäuer Alpen mit seinem Hotel Prinz-Luitpold-Bad, welches sich für den Abend der Sieger herausgeputzt hatte. Irgendwie kommt man selbst zur Jahressiegerehrung nicht vom Motorsport los. So ist es wohl nicht als Zufall zu betrachten, da sich das 4 Sterne Hotel in unmittelbarer Nähe zu einer der berühmtesten Bergrennstrecken Deutschlands befindet, nämlich dem Bergkurs am Oberjoch. Diese Region mit einer Vielzahl von touristischen Angeboten ist in Motorsportkreisen berühmt. Die Rennfahrerfamilie Abt ist im nahe gelegenen Kempten beheimatet. Mit Franz Engstler wohnt Deutschlands einziger aktiver Rennfahrer in der Tourenwagen-WM im benachbarten Wiggensbach.
Bei kulinarischen Genüssen und bayerischen Spezialitäten in sehr angenehmer Atmosphäre wurde der Abend zu einem vollen Erfolg. Hans-Peter Voigt von der Interserie hatte prächtige Pokale organisiert, von deren Größe wohl die meisten Sieger überrascht waren. Interserie Präsident Friedrich Dudichum und Franz Wöss vom Austria Formel 3 Cup nahmen die Veranstaltung zum Anlass, um sich bei allen Beteiligten, den Sponsoren, Fahrern und Teams, sowie deren Familien für die erfolgreiche zurückliegende Saison zu bedanken. Ein besonderer Dank galt Hans-Peter Voigt für sein Engagement in der Durchführung zum „Preis der Lausitz“. Die Firmen Werbewelt aus Brandenburg und Oßwald aus Thüringen wurden für ihre Sponsorenleistungen mit Extra-Pokalen gewürdigt. In beiden kurzen Ansprachen betonten Friedrich Dudichum und Franz Wöss die angenehme und zielführende Kooperation zwischen beiden Serien. Die Formelliga im deutschsprachigen Breitensport hat sich weiter etabliert und konnte in der Saison 2011 mit Rekordstarterfeldern aufwarten. In beiden Serien waren weit über 40 Teilnehmer aus 11 Nationen aktiv. Dies führte wie beim Saisonfinale in Hockenheim dazu, dass man die Serien in zwei getrennte Felder starten ließ.
Vor den gewohnten ausgiebigen Benzingesprächen bis in die frühen Morgenstunden hinein, gaben beide Organisatoren einen kurzen Überblick auf die nächste Saison. Obwohl der Terminkalender für 2012 noch nicht hundertprozentig fest steht, will man auf den Rennstrecken, wie Lausitzring, Red Bull Ring, Hockenheim, Spa und Dijon zu Gast sein. Denkbar ist auch ein Rennen auf dem neuen Slowakiaring nähe Bratislava. Insgesamt möchte man acht Renntermine ins Auge fassen. Die Kooperation zwischen beiden Rennserien ist auch für 2012 beschlossene Sache.
Rolf Schindler 15.11.2011
(Presse Interserie)


